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DAS LIEBLOG

Weblog des Schriftstellers, Künstlers und Performing Artists Norman Liebold

Vernissage im Tintenrausch

Von Norman Liebold geschrieben am: 17.03.2012 unter AuftrittsDoku

Wunderschöne kleine Ausstellung im besten Tattoo-Studio in Köln-Gremberg. Die Originalillustrationen zu vielen Geschichten kann man bis zum 22.04.2012 in Maxim Spektors “Tintenrausch” (www.tintenrausch.com) ansehen und sich auch die Bücher anschauen. Am Abend der Vernissage las ich “Maxims Grossvater” (Arbeitstitel, in der Publikation der “Ansichten” wird Maxim natürlich anders heissen, denke ich) aus “Ansichten eines Aktmodells”. Die Fotos machte Anke Böser, herzlichen Dank dafür!



[Norman Liebold, 17.03.2012
AuftrittsDoku
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Künstlergruppe “Junus Karimow” zu Gast

Von Norman Liebold geschrieben am: 13.09.2011 unter PresseArtikel

Extrablatt vom 13.09.2011

Künstlergruppe “Junus Karimow” zu Gast

Mehr als 20 Mitglieder stellen beim Jungen Forum Kunst Siegburg aus

Kalle Löbach (links) und Junus Karimow waren hoch zufrieden mit der Resonanz des Publikums. Foto: Kieras

Siegburg (pk). Unter dem Titel “Lebenskunst – Kunstleben” findet zur Zeit in der Kunst- und Ausstellungshalle, Luisenstraße 80, eine Ausstellung mit bildnerischen Arbeiten der Malklasse des freischaffenden Künstlers und Dozenten für Aktmalerei, Zeichnen und Portraitmalerei an der Rhein-Sieg-Akademie für realistische bildende Kunst und Design, Junus Karimow, statt.
Zu sehen sind vor allem Akt- und Portraitmalerei, aber auch Naturstudien sowie abstrakte Interpretationen.
Junus Karimow ist Absolvent des Moskauer staatlichen akademischen Kunstinstituts Surikov und schloss dort mit einem Diplom für freie bildende Kunst ab.
Der Publikumszustrom zur Eröffnung war enorm, der Vorsitzende des Jungen Forums, Kalle Löbach, freute sich über das große Interesse und auch die Künstler waren zufrieden mit der durchweg positiven Resonanz auf ihre Werke.
Dr. Otmar Weinreich, selbst Mitglied der Künstlergruppe, sprach zur Vernissage und lobte im Namen aller Künstlerkollegen die intensive Betreuung durch ihren Dozenten. Im Anschluss führte Junus Karimow durch die Ausstellung und der Schriftsteller Norman Liebold begleitete den Abend mit einer musikalischen Dichterlesung.
Noch bis zum 18. September besteht die Möglichkeit, die Bilderschau zu besuchen, und zwar montags bis freitags von 19 bis 22 Uhr und samstags und sonntags von 14 bis 19 Uhr.

Gruppenbild mit Dozent. Die Künstler um Junus Karimow (vorne rechts) zeigen einen repräsentativen Querschnitt ihrer Werke. Foto: Kieras


[Norman Liebold, 13.09.2011
PresseArtikel
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WortAnKlang bei Vernissage

Von Norman Liebold geschrieben am: 09.09.2011 unter AuftrittsDoku, Nähkästchen

Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.
Vernissage der Künstlergruppe Karimow mit 'Kunstleben - Lebenskunst' am 09.09.2011.


[Norman Liebold, 09.09.2011
AuftrittsDoku, Nähkästchen
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“Wir machen einfach, was uns Spaß macht”

Von Norman Liebold geschrieben am: 09.09.2011 unter PresseArtikel

Generalanzeiger vom 09.09.2011

“Wir machen einfach, was uns Spaß macht”

Die Künstlergruppe Karimow stellt sich von heute an mit ihren Werken in der Kunst- und Ausstellungshalle vor

Generalanzeiger vom 09.09.2011

SIEGBURG. Als Künstler zu Geld zu kommen, ist keine leichte Kunst. Vielleicht hat Otmar Weinreich deswegen die wissenschaftliche Laufbahn eingeschlagen: etwas Solides, um auf Nummer sicher zu gehen. Seit sieben Jahren allerdings widmet er sich nun ganz der Kunst, eine faszinierende Sache, wie er meint. Und doch hat ihn die Wissenschaft nicht ganz losgelassen. Otmar Weinreich hat Landwirtschaft studiert, mit Schwerpunkt Verhaltensforschung und Genetik. “Menschwerdung II” heißt eines seiner Werke, das ihn fast ein Jahr Arbeit gekostet hat. Mittendrin die menschliche Evolution, ein Thema, was seiner Meinung nach, viel zu wenig Niederschlag in der Kunst finde. Die DNS, unser Erbgut, schlängelt sich durch die Erdgeschichte, von der Urzeit zum heutigen Menschen, alles in einem Bild. Weinreich ist Mitglied der Künstlergruppe Karimow. 19 Mitglieder zeigen von heute an ihre gesammelten Werke in der Kunst- und Ausslellungshalle an der Luisenstraße. Eröffnet wird die Ausstellung um 19 Uhr durch Karl-Heinz Löbach vom Jungen Forum Kunst Siegburg e.V. Otmar Weinreich wird anschließend die Künstlergruppe vorstellen, die sich um Vorreiter und Inspirator Junus Karimow, Absolvent des Moskauer staatlichen akademischen Kunslinstituts Surikov mit Diplom für Freie Bildende Kunst, gebildet hat. Seit Z007 trifft er sich mit Gleichgesinnten, Weinreich nennt es “ein gemeinsames Bemühen sich weiterzuentwickeln”.

Unter dem Motto “Lebenskunst- Kunstleben” bietet die Ausstellung eine große stilistische Vielfalt. Altarbilder der Heiligen Katharina sind da ebenso zu finden, wie märchenhafte Erdbeergnome und Illustrationen einer Horror-Novelle. “Wir machen einfach, was uns Spaß macht”, kommenliert Michael Loos, Schüler der Rhein-Sieg-Akademie für realistische Bildende Kunst und Design. Junus Karimow führt heute Interessierte durch die Ausstellung, ergänzt wird die Eröffnung von einer musikalischen Dichterlesung des Schriftstellers Norman Liebold, der auch einen Teil seiner Werke in der Ausstellung präsentiert. Die Gemälde und Illustrationen sind anschließend noch bis Sonntag, 18. September, zu besichtigen. Geöffnet ist die Kunst- und Ausstellungshalle Siegburg, Luisenstraße 80. montags bis freitags von 19 Uhr bis 22 Uhr, sowie samstags und sonntags Von 14 Uhr bis 19 Uhr. kin



[Norman Liebold, 09.09.2011
PresseArtikel
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“Lebenskunst – Kunstleben” im Jungen Forum Kunst

Von Norman Liebold geschrieben am: 31.08.2011 unter PresseArtikel

Hennefer Stadtecho vom 21.08.2011

Siegburg (Ra) Am Freitag, den 09. September 2011, um 19.00 Uhr, eröffnet das Junge Forum Kunst in Kooperation mit der Künstlergruppe Junus Karimow eine Ausstellung mit dem Titel “Lebenskunst – Kunstleben”.

Hennefer Stadtecho vom 31.08.2011

In der Kunst- und Ausstellungshalle des Jungen Forums Kunst in der Siegburger LuisenstraBe 80 zeigt die Künstlergruppe Junus Karimow eine Ausstellung mit bildnerischen Arbeiten von mehr als zwanzig Mitgliedern seiner Malklasse. In Karimows Atelier in Asbach-Rauenhahn stehen die klassischen Themen der traditionellen Malerei im Vordergrund. So werden in der Ausstellung vor allem Akt- und Portraitmalerei, aber auch Naturstudien sowie abstrakte Interpretationen zu sehen sein. Junus Karimow ist Absolvent der Moskauer staatlichen akademischen Kunstinstituts Surikov und schloss dieses mit einem Diplom für freie bildende Kunst ab. Er arbeitet als freischaffender Künstler und Dozent für Aktmalerei, Zeichnen und Portraitmalerei an der Rhein-Sieg-Akademie für realistische bildende Kunst und Design. Zur Vernissage spricht Dr. Otmar Weinreich. Junus Karimow lädt anschlieBend zu einer Führung durch die Austellung ein (www.junuskarimow.de/kuenstlergruppe). Begleitet wird der Abend von einer musikalischen Dichterlesung mit dem Schriftsteller Norman Liebold (www.wortanklang.de).
Vielfältige Talente der Künstler.
Alle Schuler von Junus Kanmow – unabhängig ob erst kurz bei ihm im Unterricht oder teilweise über Jahre in engem Kontakt mit dem Künstler – haben im Laufe der Jahre ein Miteinander entwickelt, das sich sehr inspirierend und fördernd auf ihre künstlerische Aktivitaten auswirkt. Besonders hervorzuheben sind die gemeinsam organisierten Ausstellungen, die in der Öffentlichkeit auf groBe Resonanz stoßen. Die regelmäßig stattfindenden Ausstellungen vermitteln einen hervorragenden Überblick über die vielfältigen Talente der einzelnen Künstler und den großen Beitrag von Junus Karimow bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten.
Die Künstlergruppe ist außerdem beredtes Zeugnis von der guten Atmosphäre, die im Atelier Karimow herrscht. Die Ausstellung ist bis zum 18. September geöffnet
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr. Samstags und Sonntags von 14.00 bis 19.00 Uhr.



[Norman Liebold, 31.08.2011
PresseArtikel
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Das Aktmodell kommt ins Schwitzen

Von Norman Liebold geschrieben am: 28.06.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen

Garret Grümbel: Norman Liebold. Skizze für 'Ansichten eines Aktmodells'.

Nach Fertigstellung von “Die Höhle”1 und dem “Geist der Birke” kamen bereits die ersten Fragen, was denn als nächstes kommt und – genauer – was denn eigentlich mit den “Ansichten eines Aktmodells” geworden ist, an dem ich letztes Jahr fast ununterbrochen gearbeitet hatte.

Ich kann beide Fragen zugleich beantworten. Ich habe heute die Arbeit am zweiten Teil des Episodenromans nach der Unterbrechung für den Horrorroman wieder aufgenommen. Die nächste Story wird das Aktmodell sehr ins Schwitzen bringen und zugleich eine liebenswerte Hommage an meine wunderbaren Eifelindianer, allen voran Herbie, werden. Nach dem dunkelromantisch gruseligen Höhlen-Höllentripp eine überaus positive Geschichte mit ein wenig leuchtender New-Age-Energie.

Die Arbeit an dem überaus umfangreichen Romanprojekt wird noch eine Weile andauern. Mit dem Jungen Forum Kunst in Siegburg ist eine große Ausstellung mit allen beteiligten Künstlern für Mitte 2012 geplant, deren Vernissage zugleich die Buchpremiere werden wird. Aber die schweisstreibende Eifelindiander-Erleuchtung wird, wie der Euthanatus, wahrscheinlich als “Single” heraus kommen.

Mitakuje Ojassin!

  1. erscheint Juli 2011 []


[Norman Liebold, 28.06.2011
Autorengefasel, Büchermeldungen
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Urige Ur-Lesung – “Maxims Grossvater” abgeschlossen

Von Norman Liebold geschrieben am: 11.02.2011 unter Autorengefasel, Nähkästchen

Manuscriptseite von 'Maxims Grossvater'

Manuscriptseite von 'Maxims Grossvater'

Die dritte Geschichte für den Roman “Ansichten eines Aktmodells” und damit auch  die Zäsur am Ende des ersten Teiles ist abgeschlossen und hat gestern seine Feuertaufe bestanden: “Maxims Grossvater”, wobei der Titel nur ein Arbeitstitel ist und die “Feuertaufe” mehr ein Fest gewesen ist, indem sie die Geschichte mit der Wirklichkeit verband, überlagerte und ein ganz eigenes Gefühl erzeugte. Tatsächlich hatte ich einigen Bammel, die Story demjenigen vorzulesen, den sie am meisten betrifft – ihre Inspiration hat sie nicht nicht nur aus wirklich geschehenen Momenten, sondern vorallem von dem tatsächlichen Grossvater. Und es war für mich ein wundervolles Erlebnis zu hören, dass der Enkel diese Lesung und die Geschichte als das bisher schönste von mir bezeichnete, nachdem irgendwann gegen drei morgenmantelnd das letzte Wort vorlas. Es ist in der Tat eine sehr rührende Geschichte, vollgepackt mit Achtung und Liebe für Mensch und Kunst. Dass aus meiner Anlage genau in dem Moment, als der letzte Satz ausgeklungen war, Louis Armstrongs Version von “What a Wonderful World” ertönte, gab dem ganzen noch das letzte, wunderbare “Oh jeah”. Die Urlesung wird voraussichtlich im März in Maxims Tattoo-Studio “Tintenrausch” in Köln-Gremberg stattfinden, das nebenbei auch der Handlungsschauplatz ist.



[Norman Liebold, 11.02.2011
Autorengefasel, Nähkästchen
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Maxims Grossvater und seine Pfeife

Von Norman Liebold geschrieben am: 20.01.2011 unter Autorengefasel, Nähkästchen

Zeichnung von Jurij Kokshajan

Zeichnung von Jurij Kokshajan

Im Moment entsteht die dritte Geschichte für das Romanprojekt “Ansichten eines Aktmodells”: Nach “Euthanatus”1 und der “Allegorie vom Wanderer”2 endlich die  von einigen lang herbeigesehnte Novelle “Maxims Grossvater”, die das Ende des ersten Zyklus im Roman markiert.

Heute, und während ich dies schreibe, sitze ich bei Maxim und rauche gemütlich ein Pfeifchen. Und genau von diesem Pfeifchen möchte ich erzählen. Sein Weg zu mir ist nämlich recht erstaunlich und am besten von hinten her zu erzählen. Die Pfeife bekam ich vor drei Wochen von meinem lieben Freund und Mitkünstler Wolfgang geschenkt, als ich bei ihm einen wundervollen Abend verbrachte. Er meinte, er bräuchte sie nicht mehr. Als ich nun heute Maxim einige Passagen auf “Maxims Grossvater” vorlas und mir dabei eben dieses Pfeifchen anzündete, meinte er, dass sein Grossvater ein ganz ähnliches gehabt hätte. Nun sind Wolfgang und Maxim eng befreundet, und ich sprach die Frage aus, die mir auf der Zunge lag: “Könnte es zufällig sein, dass Du die Pfeife Deines verstorbenen Grossvaters Wolfgang vermacht hast?”

“In der Tat, damit er sein * rauchen kann.”

“Er hat diese Pfeife mir geschenkt…”

Maxim nahm die Pfeife näher in Augenschein. Noch näher und noch genauer, dann schaute er auf und erklärte: “Das ist die Pfeife meines Grossvaters, ohne Zweifel!”

Ich finde das einmal mehr sowohl amüsant als auch bezeichnend: Ich schreibe seit etwa einer Woche an “Maxims Grossvater” und, ohne es zu wissen, hängt mir dabei die Pfeife gerade dieses Grossvaters im Mundwinkel, der eines der massgeblichen Inspirationen zur Geschichte war. Es gibt keine Zufälle …

  1. erschienen als Monographie, illustriert von Junus Karimow, dieses Frühjahr []
  2. uraufgeführt im “Tintenrausch” im Dezember. []


[Norman Liebold, 20.01.2011
Autorengefasel, Nähkästchen
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Auftakt des SIEBENKUNST-Kulturfests im Atelier Karimow

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.11.2010 unter AuftrittsDoku

Norman Liebold und Tahir Gök an Buch und Saz. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.

Ein wunderschöner Abend im Atelier Karimow, bei dem die Siebenkünstler (Ute Schäfer – Goldschmiedekunst, Jan Hendrik Landefeld – Bogenbau und Holzkunst, Junus Karimow – Malerei, Norman Liebold – Literatur und WortAnKlang – Musik, dieses Mal mit Tahir Gök und Maxim Spektor) ihre Arbeiten präsentierten. WortAnKlang gab musikalisch unterlegte und umrahmte Literatur von und mit Norman Liebold zu besten. Wobei Norman Liebold es sich nicht nehmen ließ, Texte auszuwählen, in denen der Meister Junus Karimow in persona auftritt: Die Endszene aus “Beorn” (2010) und einige Passagen aus Liebolds aktuell in Arbeit befindlichem Roman “Ansichten eines Aktmodells”. Ein rundum gelungener Abend inmitten der Künste, bei dem sich Bild, Klang und Wort zu einer Einheit verbanden.

Jan Landefeld baut sein Bogenreck auf. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Norman Liebold.
Goldschmiedin Ute Schäfer baut ihre Schmuckpräsentation auf. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Norman Liebold.
Sophia, Jan Landefelds Tochter, hlft beim Aufbau. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Norman Liebold.
Schmuckberatung. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Norman Liebold.
Der SIEBENKUNST-Stand: Die Bücher Norman Liebolds, Ute Schäfers Schmuck, Junus Karimows Gemälde und Jan Landefelds Bögen und Holzarbeiten. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Norman Liebold.
Junus Karimow erklärt seine an russischer Ikonenmalerei orientierte Maltechnik. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Norman Liebold.
Norman Liebold und Tahir Gök beim Improvisieren auf Saz und Klarinette. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Norman Liebold mit seiner Klarinette. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Maxim Spektor beim Jammen. Im Hintergrund ein Gemälde des Meisters Karimow. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Norman Liebold liest aus 'Beorn', in dem Junus Karimow in Persona auftritt. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
WortAnKlang vor den Bildern Junus Karimows. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
WortAnKlang vor den Bildern Junus' Karimows. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
.Norman Liebold liest aus 'Beorn'. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Norman Liebold liest aus 'Beorn'. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Maxim Spektor an seiner Caisa. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Norman Liebold und Tahir Gök an Buch und Saz. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Blick ins Publikum. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Tahir Gök an seiner Saz. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.
Faszination: Das Publikum läßt sich von Maxim seine Caisa erklären. 1. Kulturfest des SIEBENKUNST e.V. im Atelier Karimow. Mit Norman Liebolds WORTanKLANG (Maxim Spektor und Tahir Gök). Photo: Ralf Gräf.


[Norman Liebold, 14.11.2010
AuftrittsDoku
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Euthanatus

Von Norman Liebold geschrieben am: 15.08.2010 unter Autorengefasel

Blick vom Oberdollendorfer Steinkreis auf das abendliche Bonn. Photo: Norman Liebold, 03.05.2008
Bengalisches Feuer auf den Rheinweinhängen. Photo: Norman Liebold, 2008
Rhein in Flammen. Photo: Norman Liebold, 2008
Die Illustratorin Katharina Theine. Photo: Norman Liebold, 2009
Junus Karimow potraitiert den Schriftsteller Norman Liebold, während er schreibt. Photo: Anke Böser, 2010
Junus Karimow portraitiert den Schriftsteller Norman Liebold. Photo: Anke Böser, 2010.
Cover des 'Euthanatus' von Norman Liebold mit einer Illustration von Junus Karimow.
Rückseite des 'Euthanatus' von Norman Liebold mit der Illustration von Katharina Theine.

Der “Euthanatus” ist einer der Novellen, die eine überaus lange Geschichte hinter sich haben. Die erste Idee entstand 1998 während verschiedener Gespräche mit Martin Herweg und Jens Finkhäuser auf dem Dach meiner Mansarde in Aachen, als wir über Anton Szandor LaVeys “Satanic Bible” diskutierten, insbesondere über die von ihm beschriebenen Psychischen Vampire. Seitdem beschäftigte mich das Thema immer wieder, sowohl auf persönlicher wie auch besonders auf literarischer Ebene, und es fand Eingang in einer ganzen Reihe von Texten wie, zum Beispiel, der “Vampyriade” (1999), Der Wanderer und das Meer (1999), Heimgang (1999), Zwei Schwestern (1999), Mond und Wolf (2000), Incubus (2003), “Venusberg” (2007). Eine ganz besondere Begegnung mit einer Strassenbahn bewirkte 2008, daß ich mich sehr intensiv erneut mit den Psychischen Vampiren, ihren Methoden und Strategien und insbesondere den Folgen für ihre Mitmenschen auseinandersetzte. Der Titel – “Euthanatus” – geht auf einen Neologismus von Martin Herweg zurück, den er für jemanden erfand, der es sich zur Aufgabe macht, diese Energievampire aufzufinden, zu jagen und zu eleminieren. Tatsächlich erwogen wir damals vor 12 Jahren durchaus, selbst zu Euthanati zu werden. Bei mir wurde die Idee letztlich zu dieser Geschichte, und 12 Jahre Zeit der Reifung schufen eine Tiefe und Facettenreichtum in den Charakteren und ihrer Entwicklung, die mich diese Geschichte mit Stolz in Händen halten lassen.

Die “Ansichten eines Aktmodells”

Der “Euthanatus” ist die erste Novelle im Episodenroman “Ansichten eines Aktmodells”. Im Kontext der Romanhandlung nimmt sie die Station des Umbruchs ein: Durch die Begegnung mit dem Euthanatus wird der Protagonist aus seiner Welt geschleudert und ein tiefer Zweifel an sich und seiner bisherigen Lebensweise in ihm geweckt. Er begibt sich in existenzieller Angst vor dem Getötetwerden auf eine Flucht, die von Ort zu Ort hetzt, nie lange verweilt, um für den Euthanatus nicht auffindbar zu sein. Und diese Flucht wird ihm zu einer Reise, die er mit neuen Augen antritt, und die ihm seinem wahren Selbst mit jeder weiteren Geschichte näher bringt – bis er sich selbst befreit haben wird. Wie alle Geschichten aus den “Ansichten eines Aktmodells” ist auch der “Euthanatus” für sich völlig eigenständig und kann auch unabhängig von der Rahmenhandlung gelesen werden.

Die Illustration des “Euthanatus”

Der Künster Junus Karimow, der Meister Norman Liebolds, was realistisches Zeichnen angeht, konnte für die Illustration des Euthanatus gewonnen werden. Er schuf eine Reihe von sieben Graphit-Zeichnungen in A2.

Junus Karimow (www.junuskarimow.de): Illustration für Norman Liebolds (www.norman-liebold.de) 'Euthanatus", Graphit auf Papier 2010.
Junus Karimow (www.junuskarimow.de): Illustration für Norman Liebolds (www.norman-liebold.de) 'Euthanatus", Graphit auf Papier 2010.

Die Zeichnungen sind allesamt Portraits von Norman Liebold, die Karimow in seiner zugleich realistischen wie abstrakt-kubistischen Manier bewußt verfremdete. Sie stellen den Euthanatus dar, wie er sich dem Auge des Erzählers zeigt. Der Illustrationszyklus spielt mit der Idee im Euthanatus, daß im Grunde Erzähler und Euthanatus dieselbe Person ist, die sich über menschliche Abgründe hinweg spiegelt – die Verfremdungen zeigen verschiedene Interpretationen vom Gesicht des Autors.

Eine weitere simultan-komplexe Illustration schuf die Künstlerin Katharina Theine, mit der Norman Liebold bereits seit Jahren zusammen arbeitet. Sie verbildlichte eine symbolische Interpretation des Euthanatus in ihrer Lieblingstechnik, dem Bleistift, wobei sie für die verschiedenen Gesichter des Killers verschiedene Portraits von Robert Louis Stevenson als Vorbild nahm, dessen “Dr. Jekyll and Mr. Hyde” für Liebold eine der literarischen Anspielungen darstellt.

Katharina Theine (www.junuskarimow.de): Illustration für Norman Liebolds (www.norman-liebold.de) 'Euthanatus'. Graphit auf Papier, 2010. (Cover Rückseite)

Örtliche Ansiedlung

Der Protagonist begegnet dem Euthanatus auf der Terasse des Bundesgästehauses “Petershof” auf dem Petersberg kurz nach dem 01. Mai während es im Bonner Raum statt findenden grossen Konzeptfeuerwerks “Rhein in Flammen”. Die ausgekoppelte Novelle, die als eigenes Buch erschienen ist, reiht sich damit in Liebolds Siebengebirgskrimi-Reihe als fünftes Buch ein. Der Verlauf des Feuerwerks vom ersten Dämmern, über das langsam den Rhein hinaus kommende bengalische Feuer, die ankommenden Vergnügungsschiffe bis zum eigentlichen Feuerwerk bilden den zeitlichen Rahmen der Geschichte und illustrieren den Spannungsbogen.



[Norman Liebold, 15.08.2010
Autorengefasel
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