Von Norman Liebold geschrieben am: 30.04.2012 unter PresseArtikel
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(Generalanzeiger vom 30.04.2012, S. 7) Die Geschichte eines Freigeists
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[Norman Liebold,
30.04.2012 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 29.04.2012 unter AuftrittsDoku
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Am 27.04.2012 gaben sich der Siegburger Bildhauer Karl-Heinz Löbach und der Schriftsteller Norman Liebold in der Kunst- und Ausstellungshalle Siegburg die Hand für eine aussergewöhnliches Event. Eine sowohl stimmungsvolle wie für das Publikum beeindruckende Autorenlesung, die Liebold mit Klarinette, pentatonischer Flöte und Saxophon untermalte. Die Fotos schoss Anke Böser, vielen Dank dafür! |
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[Norman Liebold,
29.04.2012 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 15.04.2012 unter ZeichenBLOG
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Leider nicht vor Ort gezeichnet, sondern notgedrungen nach Vorlage einer Photographie. 70x70cm, Sienna gebrannt auf Leinwand. |
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[Norman Liebold,
15.04.2012 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 15.04.2012 unter ZeichenBLOG
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Dieses schöne Treibholz-Brett schwamm wahrscheinlich etliche Jahre den Rhein hinauf, immer wieder angespült, von der Sonne ausgedörrt, von Kälte durchzogen, von Hitze verbogen, durch Kies und Sand abgeschmiergelt. Anfang 2012 strandete es in Schwarzrheindorf, wo ich es auf einem Spaziergang fand. Ich nahm es mit, trocknete es zwei Wochen lang ganz sanft am Ofen, schliff es mit 800erter Sandpapier vorsichtig plan und versiegelte die Poren schließlich mit Schellack – um es als Bilduntergrund zu benutzen. Was könnte besser darauf passen als eine Najade? Ich nutze Tusche in Sepia und Weiss, mit wässrigem Schellack-Auszug. |
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[Norman Liebold,
15.04.2012 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 17.03.2012 unter AuftrittsDoku
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Wunderschöne kleine Ausstellung im besten Tattoo-Studio in Köln-Gremberg. Die Originalillustrationen zu vielen Geschichten kann man bis zum 22.04.2012 in Maxim Spektors “Tintenrausch” (www.tintenrausch.com) ansehen und sich auch die Bücher anschauen. Am Abend der Vernissage las ich “Maxims Grossvater” (Arbeitstitel, in der Publikation der “Ansichten” wird Maxim natürlich anders heissen, denke ich) aus “Ansichten eines Aktmodells”. Die Fotos machte Anke Böser, herzlichen Dank dafür! |
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[Norman Liebold,
17.03.2012 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 17.01.2012 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, Nähkästchen
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Das eBook kommt. Selbst ich, der ich meine Bücher mit Füllfederhalter in Notizbücher schreibe und erst damit an den Rechner gehe, wenn das Buch fertig ist, habe mittlerweile einen eBook-Reader und muß gestehen, dass es angenehm zu lesen und ausgesprochen praktisch ist – bei einem Bücherwurm wie mir bestand ein Grossteil meines Reisegepäcks aus Lesestoff. Jetzt habe ich ein kleines, handliches Gerät mit einer ganzen Bibliothek darauf. Selbst beim Schreiben nutze ich das Gerät, wenn ich Zitate nachschlagen möchte. Für die eBook-Leser gibt es ab sofort sämtliche meiner Bücher auch als eBook-Variante. Erst einmal für den Amazon Kindle, vor Ablauf des nächsten Monats auch als ePub auf LIBREKA!. Nicht uninteressant dabei ist, dass auch einige der Bücher, die leider ausverkauft sind und deren Neuauflage hinter anderen, neueren Projekten zurücksteht, auf diese Weise wieder verfügbar sind:
Einige der Editionen sind mit einigen neu hinzugekommenen Illustrationen versehen. Im Preis liegen die eBook stets und in manchen Fällen wesentlich unter dem Preis für die Printausgabe. Neugierig? Hier gehts zu den eBook-Shops: |
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[Norman Liebold,
17.01.2012 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 21.12.2011 unter PresseArtikel
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Extrablatt vom 21.12.2011, Seite 9 DichterbrandEin Siebengebirgs-KrimiEin kauziger Privatdetektiv, liebevoll gezeichnete Charaktere, knisternde Spannung und eine gute Portion spitzzüngiger Humor machen Liebolds „Dichterbrand“ zu einem anspruchsvollen Lesevergnügen. „Liebold fängt nicht nur seine Charaktere in einem Netz aus Spiel und Wirklichkeit: auch als Leser kann man die Grenze zwischen Schein und Sein bald nicht mehr erkennen. Er verleiht den Figuren und der Geschichte eine Lebendigkeit, die dem Leser Schauer über den Rücken hinunterjagt. Liebolds Ironie, die das Genre an sich in Frage stellt, lässt den Krimi nie an Glaubwürdigkeit verlieren und schafft einen ganz eigenen, ja fast nüchternen Realismus.” Kölnische Rundschau Dichterbrand Die HöhleSiebengebirgs-HorrorDer Psychologie-Doktorand Manuel geht daran, die Phobien seiner Liebsten therapieren zu wollen. Er führt sie an den unheimlichsten Ort, den er kennt – die Ofenkaulen unter dem Petersberg, um sie, wie er wortreich ausführt, zu „desensibilisieren“. Doch was dort auf ihn wartet, sind seine eigenen Ängste, und er wird in einen Abgrund aus Grauen geschleudert, in dem er sich ihnen stellen muss. Tief unter dem Petersberg verschmilzt Liebold Psychoanalyse und uralte Mythen zu einem Horrorroman, der mit Urängsten ebenso spielt wie mit dem Leser. Und er nimmt den Leser mit auf eine Reise durch sich selbst. |
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[Norman Liebold,
21.12.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 11.12.2011 unter PresseArtikel
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Generalanzeiger vom 10./11.12.2011, Seite 18 Eine Reise durch die PsycheDer neue Roman des Autors Norman Liebold spielt in den Ofenkaulen unter dem PetersbergVon Rebecca Erken SIEBENGEBIRGE. Der unheimlichste Ort, den man sich vorstellen kann? Für Manuel sind das die Ofenkaulen unter dem Petersberg. In dem Stollensystem, das sich wie ein ungeheuerlicher Abgrund auftut, trifft der Psychologie-Doktorand weniger auf furchterregende Geister und wilde Tiere, sondern vielmehr: auf seine eigenen Ängste. Der Autor„Die Höhle“ ist im Verlag Amator Veritas erschienen und ab sofort für 10,95 Euro imHandel erhältlich. Mit „Dichterbrand“ brachte Norman Liebold 2008 seinen ersten Siebengebirgskrimi heraus, dem einige folgten. Der Autor wurde 1976 in Sachsen geboren und studierte Literatur- und Sprachwissenschaften an der Universität Bonn. Zum Schreiben zieht er sich in seinen Wohnwagen zurück, der im Siebengebirge auf dem Campingplatz Eudenbach steht. Info:www.norman-liebold.com. Bildunterschrift: Siebengebirgs-Autor: Norman Liebold. FOTO: ANKE BÖSER |
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[Norman Liebold,
11.12.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 28.11.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, Nähkästchen
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In den letzten Tagen ist einiges geschehen, daß mich nach den langen, dunklen Jahren zwischen 2005 und 2011 wieder gänzlich ganz fühlen läßt. Der gemütliche Geburtstagsabend zum 35igsten, der mir zeigte, daß ich trotz 2005 in Asche zerfallener Blutfamilie eine riesige Wahlverwandtschaft habe und endlich zuhause angekommen bin (einschließlich meiner endlich aus Leipzig geholten Restmöbel und vor allem meiner Bibliothek) ist daran gewiss nicht unschuldig. Aber pünktlich zum Beginn des vierten Lebensalters sind auch meine drei neuen Bücher angekommen, und wie man sieht, findet das auch die Schriftstellerkatze Nadu genau so grossartig wie ich. (Signierte Exemplare können sofort bei mir oder im Verlags-Shop bestellt werden.). Der neue Roman “Der Stift” ist begonnen und reißt meine Aufmerksamkeit an sich. Er ist eine ziemliche Herausforderung und eine Gradwanderung in vielfacher Hinsicht, denn ich packe dabei so manches heiße Eisen an, an das ich mich bisher nicht getraut habe. Ich halte in der Schreibwerkstatt zum Stift auf dem Laufenden. |
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[Norman Liebold,
28.11.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 16.11.2011 unter Autorengefasel, Nähkästchen
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[Dieser Artikel ist der 2. von 2 Teilen in der Reihe Schreibwerkstatt: Der Stift]
Heute Morgen um sechs die Niederschrift von “Der Stift” begonnen. Der Auftakt ist bei dieser Geschichte vielleicht das Schwierigste. Das hat seine Gründe. “Der Stift” wird eine Gradwanderung werden, nicht nur, aber auch wegen seiner politischen Ebene, derentwillen ich sehr vorsichtig sein muss, was die Schilderung bestimmter Umstände angeht. Nun ist die Geschichte aber in weiten Bereichen von den Umständen abhängig, unter denen die Idee entstand. Natürlich könnte ich diese extrem verfremden, und vielleicht auch so, daß sie trotzdem noch funktioniert, aber ich stelle beim Schreiben fest, daß ich das in diesem Fall nicht will. Zum einen, weil die Abbildung der Verhältnisse hier einer der Aspekte ist, die die Geschichte motiviert und ich das Unglaubliche daran wahrheitsgetreu nachzeichnen will. Zum anderen aber auch, weil in dieser Story nicht nur eine politische Abrechnung steckt, sondern eben auch und vielleicht genau so wichtig, eine sehr persönliche. Und so ist die Profession des Protagonisten nach vielen Gedankenexperimenten doch die Schriftstellerei geworden. Das löst widersprüchliche Gefühle aus. Zum einen Freude, in diese Geschichte viel hineinpacken zu können, was wesentlich ist für meine eigene Profession, und, nicht zuletzt, auch einige Szenen nicht aussparen zu müssen, die die Geschichte bunter und lebendiger machen. Zum anderen aber auch ein leise mulmiges Gefühl, wie es nur die sich aufdrängende Deckungsgleichheit real Erlebten mit romanhaft Geschildertem auslösen kann. Jedes Buch ist wie ein Sog, ein Strudel, der einsaugt und mit vergrabenen Dingen konfrontiert. Und da ein Buch oft, wenn Jahre nach der Ideenfindung der Reifeprozess abgeschlossen ist und die Niederschrift begonnen wird, irgendwo in seinen tiefsten Tiefen ein Jonglieren mit Ungeklärtem, Unausgesprochenen und das Kratzen an schlecht verheilten Wunden ist, ist das etwas Gefährliches. Dieses Mal in mehrfacher Hinsicht, denn dieser politische Künstlerkrimi – ich nenne es mal so, schon weil er sich immer mehr als Bruder vom “Ruhestand” (2005) heraus stellt – ist auch durchaus nicht ungefährlich für mich. Eine gewisse Verfremdung ist daher aus verschiedenen Gründen absolut notwendig. Zum einen literarisch, da ich keine autobiographische Selbstbespiegelung zu Papier bringen möchte, sondern einen allgemeingültigen und spannenden Kriminalroman. Aber zum anderen eben auch, damit mir kein Strick daraus gedreht werden kann. Ein Aspekt der Verfremdung hat sich bei der gerade vollendeten Szene klar herauskristallisiert: Die Orte werden verwischt, vermischt und verallgemeinert. Das Bild oben zeigt das Schloss Hohenprießnitz, in dem mein Bruder einige Jahre in vergleichbaren Umständen lebte wie ich in der “Stiftung”. Allerdings ohne die politischen Verwicklungen. Es wird einer der etlichen Vorbilder sein, aus denen ich den Stift destilliere. Was jedoch nicht umgangen werden kann, ist die Verortung in der ehemaligen DDR, denn diese ist wesentlich und ohne sie kann die Geschichte nicht funktionieren. Mit einem Maler oder Musiker hingegen schon, aber nichtsdestotrotz wird der Protagonist dieses Mal ein Schreiberling werden. Ein analytisches, selbstverwühltes Recherchetier eignet sich einfach am besten für diese Geschichte.
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[Norman Liebold,
16.11.2011 |