Von Norman Liebold geschrieben am: 17.01.2012 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, Nähkästchen
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Das eBook kommt. Selbst ich, der ich meine Bücher mit Füllfederhalter in Notizbücher schreibe und erst damit an den Rechner gehe, wenn das Buch fertig ist, habe mittlerweile einen eBook-Reader und muß gestehen, dass es angenehm zu lesen und ausgesprochen praktisch ist – bei einem Bücherwurm wie mir bestand ein Grossteil meines Reisegepäcks aus Lesestoff. Jetzt habe ich ein kleines, handliches Gerät mit einer ganzen Bibliothek darauf. Selbst beim Schreiben nutze ich das Gerät, wenn ich Zitate nachschlagen möchte. Für die eBook-Leser gibt es ab sofort sämtliche meiner Bücher auch als eBook-Variante. Erst einmal für den Amazon Kindle, vor Ablauf des nächsten Monats auch als ePub auf LIBREKA!. Nicht uninteressant dabei ist, dass auch einige der Bücher, die leider ausverkauft sind und deren Neuauflage hinter anderen, neueren Projekten zurücksteht, auf diese Weise wieder verfügbar sind:
Einige der Editionen sind mit einigen neu hinzugekommenen Illustrationen versehen. Im Preis liegen die eBook stets und in manchen Fällen wesentlich unter dem Preis für die Printausgabe. Neugierig? Hier gehts zu den eBook-Shops: |
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[Norman Liebold,
17.01.2012 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 28.11.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, Nähkästchen
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In den letzten Tagen ist einiges geschehen, daß mich nach den langen, dunklen Jahren zwischen 2005 und 2011 wieder gänzlich ganz fühlen läßt. Der gemütliche Geburtstagsabend zum 35igsten, der mir zeigte, daß ich trotz 2005 in Asche zerfallener Blutfamilie eine riesige Wahlverwandtschaft habe und endlich zuhause angekommen bin (einschließlich meiner endlich aus Leipzig geholten Restmöbel und vor allem meiner Bibliothek) ist daran gewiss nicht unschuldig. Aber pünktlich zum Beginn des vierten Lebensalters sind auch meine drei neuen Bücher angekommen, und wie man sieht, findet das auch die Schriftstellerkatze Nadu genau so grossartig wie ich. (Signierte Exemplare können sofort bei mir oder im Verlags-Shop bestellt werden.). Der neue Roman “Der Stift” ist begonnen und reißt meine Aufmerksamkeit an sich. Er ist eine ziemliche Herausforderung und eine Gradwanderung in vielfacher Hinsicht, denn ich packe dabei so manches heiße Eisen an, an das ich mich bisher nicht getraut habe. Ich halte in der Schreibwerkstatt zum Stift auf dem Laufenden. |
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[Norman Liebold,
28.11.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 12.11.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, Nähkästchen
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Endlich ist es soweit: “Die Höhle” ist ab sofort lieferbar mit den Illustrationen von Alexander Lebedev und mir selbst. Und darüber hinaus auch der neu von Katharina Theine und mir selbst neu illustrierte “Dichterbrand” und der überarbeitete “Gläserne Sarg”. Die letzten Monate waren, wie man sich denken kann, ein einziges Durcharbeiten – und es hat sich gelohnt. Nicht nur auf der Ebene der Bücher ist viel geschehen. Die kleine Katze Nadu hat Einzug in die Schriftsteller-Klause im Bergischen Land gehalten und das Fachwerk mit unübersehbarem Vergnügen und katzentypischer Eleganz als ihr neues Königreich erklärt, und das Fachwerkgeschachtel selbst ist endlich fertig möbliert, meine Bibliothek ist mit den letzten ein, zwei Dutzend Kartons angekommen und ich fühle mich endlich zuhause. (Um Mißverständnissen vorzubeugen: Meine schreibklausurige Wohnschnecke im Siebengebirge habe ich natürlich nach wie vor, auch wenn sie jetzt tatsächlich den Charakter einer Datscha zum Zurückziehen und versunken Schreiben angenommen hat.)
Die Rejustierungen, Reanalogisierungen und Entzettelungen, die ich im letzten halben Jahr mit Kompromisslosigkeit durchzog, bzw. mich endlich getraute durchzuziehen, haben Frucht getragen. Das Gestern ist abgepackt, katalogisiert und archiviert, die Zettelkästen leer, die Schreibtische jungfräulich, die Füllfederhalter frisch befüllt und die Notizbücher voller weißer, leise flüsternder Seiten. An dieser Stelle ist es vielleicht angebracht, nochmals eine Bitte um Nachsicht anzubringen: Seit ich vorgestern wieder aus der Funksperre auftauchte, kamen derart viele Bemerkungen und Kommentare in der Richtung, dass mein Anblick Erstaunen hervorriefe, da man mich für verschollen angesehen hatte, dass ich nicht umhin komme, hier nocheinmal zusammenzufassen: Seit 2005 befleißigte ich mich eines Lebens, das effektiv nicht das Leben eines Mannes, sondern das von ca. dreieinhalb gewesen ist. Das Ende des Studiums 2007 nahm vielleicht die schizophrene Teilperson des Studiosus aus der Rechnung, aber es drängten sich direkt zwei neue in die freugewordene Lücke. Auch der Hans Dampf mußte Anfang des Jahres eingestehen, dass ihm die Puste ausging und er weder die Kraft noch (das vor allem) die Geduld hatte, Altlasten und Unnötiges weiter mit sich herum zu zerren. Ich rejustierte mich auf die Dinge, die mir wirklich wichtig sind und die sich, seit ich zurückdenken kann, nicht wesentlich geändert haben. Und schmiß den Rest über Bord, ehe ich kenterte. Danach war Entwöhnung (oder Entzugsüberwindung?) notwendig, aber auch, dass ich das Paddel nahm und den Wesen auf die Finger, Krallen und Tentakel schlug, die versuchten, wieder ins Boot zurück zu krabbeln, klettern oder schlüpfen. Was bedingte, dass ich effektiv ein halbes Jahr nicht wirklich erreichbar war – und es auch nie wieder in der gewesenen Form zu sein beabsichtige. Jetzt ist das jungfräuliche Moleskine aufgeschlagen, die Füller frisch befüllt und im Ofen knistert und knäckert munter das Feuerchen. Ruhe ist eingekehrt, und Freude und Leichtigkeit. Die ersten 20 Lesungen für 2012 stehen, das Sax und die Klarinette sind mit neuen Blättern bestückt und meine Bibliothek verspricht gemütliche Leseabende am Ofen. Den Winter werde ich im Fachwerk verbringen und vor allem am Krimi “Der Stift” arbeiten, die “Ansichten eines Aktmodells” endlich vollenden und mit den Siebengebirgsmärchen beginnen. Vielleicht komme ich sogar dazu, mit den Arbeiten am “Zeitenquell”, diesem äußerst umfänglichen Romanprojekt, zu beginnen, das seit 2003 in der Mache ist. Es werden viele Zeichnungen für diese Bücher entstehen und mit meinen Musikern von “WortAnKlang” werden neue abendfüllende Shows eingeprobt. Ansonsten freue ich mich auf lange Spaziergänge und schöne Konzerte, auf Stunden mit Silberarbeiten und fiebere gerade dem “Stift” entgegen, dessen spiegelnde Vielschichtigkeit eine ganz besondere Herausforderung werden wird. |
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[Norman Liebold,
12.11.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 26.10.2011 unter Büchermeldungen, Nähkästchen, PhotoBLOG
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Gestern ist der “Gläserne Sarg” fertig gedruckt worden, heute “Die Höhle”, wo ich dabei zu sein mir nicht verkneifen konnte – schließlich ist das eine Ersterscheinung und es hat mich doch schon ein wenig Schlaf gekostet, ob die vielen Grafiken im Druck auch gut kommen. Meine Befürchtungen wurden zerstreut, meine Erwartungen mehr als übertroffen – der Druck ist schlechtweg traumhaft. Kein Wunder auch, den derselbe und hochgeschätzte Drucker, der sich schon 2002 dem reich bebilderten “Märenborn” vorgenommen hat, ist auch jetzt wieder an der wie ich finde schönsten Druckmaschine der Welt – eine Heidelberg von 1963, vollmechanisch ohne Schnickschnack, aber auf der der Könner virtuos zu spielen vermag wie es eben nur mit wirklichen, analogen Dingen geht. Mensch und Maschine in Harmonie. Auch wenn ich natürlich gleich auf der ersten Seite – wie könnte es anders sein – einen Druckfehler finden musste (aber was wäre eine Ersterscheinung ohne Druckteufel, zumal bei einem so dämonischen Buch?), ich bin schlichtweg begeistert. Hier einige Eindrücke aus der Druckerei Meierdruck in Hennef, die ich nur wärmstens für soetwas an jedes Herz legen kann.
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[Norman Liebold,
26.10.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 25.10.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, Nähkästchen
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In einem Monat durchbreche ich eine Art Schallmauer, was das Altern und das sich Entwickeln angeht: die 35. Vielleicht war und ist das einer der vielen Gründe für das, was ich an dieser Stelle immer wieder als “Auszeit” betitelte. Natürlich war dies nicht in dem Sinne eine “Auszeit”, dass ich faul herumlag und mich von irgendetwas erholte. Es war vielmehr eine rigorose Ausmistungsaktion, in deren Verlauf ich mich weitestgehend zurück zog. Und die jetzt abgeschlossen ist. Heute Morgen um 10 Uhr sind in meiner erklärten Lieblingsdruckerei Meierdruck in Hennef die Maschinen angelaufen, um bis zur Schallmauer drei Bücher zu drucken. Die zweite Auflage von Dichterbrand und Gläserner Sarg und die Neuerscheinung “Die Höhle”, über deren Entstehen ich an dieser Stelle berichtete. Während der Auszeit sind sowohl für die “Höhle” wie auch für den “Dichterbrand” eine Reihe neuer Illustrationen aus meiner Feder entstanden – und die Illustratoren Katharina Theine und Alexander Lebedev haben ebenfalls eine ganze Reihe wunderbarer Bilder für diese beiden Bücher geschaffen. Und in meinem Manuscript-Buch beginnt der neue Künstler-Krimi “Der Stift” zu wachsen, der dieses Mal nicht im Siebengebirge, sondern im Burgenland an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen spielt, wo ich einige Jahre viel Zeit verbrachte und 2005/2006 lebte. In gewisser Weise ist auch dieser Roman eine Art Ausmistung, die hoffentlich auch an anderer Stelle zu Ausmistungen führen wird – politisch gesehen. Die letzten Wochen war ich entweder damit beschäftigt, an den 6000 Kilometern zu arbeiten, die ich mit einem eigenartigen Meilenhunger auf meinem treuen Rosinante herunter ritt, oder ich saß am Satz der Bücher. Dazwischen waren noch zwei wundervolle Reisen und die Vervollkommung meiner Arbeiten mit Silber und Edelsteinen, sowie, und das nicht zuletzt, die Einrichtung meines Winterdomizils im Fachwerkhäuschen mit knisterndem Ofen und Kätzchen und Bibliothek. Was impliziert, dass ich meine verschiedenen Wohnsitze auf zwei reduziert bzw. destilliert habe: Winters das gemütliche Fachwerk mit Ofen, sommers meine geliebte Wohnschnecke im Siebengebirge. Die letzte Fuhre Bücher-Kartons aus Leipzig haben endlich zusammen mit dem Restbesitz den Weg in meine Wahlheimat gefunden. Aber das sind nur die äußeren Anzeichen. Wichtiger ist, dass ich auch meine Betätigungsfelder auf diese Weise eingedampft und auf das Wesentliche gebracht habe. Wer sich über neue Bücher, über schöne Lesungen in seiner Nähe, Ausstellungen meiner Bilder und die Improvisationen auf Sax, Klarinette und Flöte freut, für den gibt es die gute Nachricht, dass es davon ab dem 20.11. mehr denn je geben wird. Und wesentlich … fetter. Sinn und Ziel der Ausmistung war es letzthin, die ganzen losen Enden aufzunehmen, zu Ende zu bringen und mich dann – bzw. jetzt – zu 100% dem zu widmen, um das es mir seit mehr als 20 Jahren geht: Die Geschichten. Ihre schöne Gestaltung zu einmaligen Büchern. Ihre Inszenierung auf der Bühne, um zu verzaubern und zu beschenken. Ich danke an dieser Stelle meinen lieben Freunden, die mich in dieser Zeit unterstützt, oft genug aus einem Loch herausgezogen und bestätigt haben. |
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[Norman Liebold,
25.10.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 28.06.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen
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Nach Fertigstellung von “Die Höhle”1 und dem “Geist der Birke” kamen bereits die ersten Fragen, was denn als nächstes kommt und – genauer – was denn eigentlich mit den “Ansichten eines Aktmodells” geworden ist, an dem ich letztes Jahr fast ununterbrochen gearbeitet hatte. Ich kann beide Fragen zugleich beantworten. Ich habe heute die Arbeit am zweiten Teil des Episodenromans nach der Unterbrechung für den Horrorroman wieder aufgenommen. Die nächste Story wird das Aktmodell sehr ins Schwitzen bringen und zugleich eine liebenswerte Hommage an meine wunderbaren Eifelindianer, allen voran Herbie, werden. Nach dem dunkelromantisch gruseligen Höhlen-Höllentripp eine überaus positive Geschichte mit ein wenig leuchtender New-Age-Energie. Die Arbeit an dem überaus umfangreichen Romanprojekt wird noch eine Weile andauern. Mit dem Jungen Forum Kunst in Siegburg ist eine große Ausstellung mit allen beteiligten Künstlern für Mitte 2012 geplant, deren Vernissage zugleich die Buchpremiere werden wird. Aber die schweisstreibende Eifelindiander-Erleuchtung wird, wie der Euthanatus, wahrscheinlich als “Single” heraus kommen. Mitakuje Ojassin!
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[Norman Liebold,
28.06.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 28.06.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen
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Der ein oder andere und mit einiger Wahrscheinlichkeit eine ganze Reihe von liebenswerten Mitmenschen werden in den letzten paar Wochen1 gemerkt haben, dass ich nicht den modernen Vorstellungen von Erreichbarkeit entsprach. Sollte an dieser Stelle eine “Entwarnung” erwartet werden, so muss ich enttäuschen. Die Entschleunigung zeitigt langsam ihre Früchte, aber sie ist noch nicht in der gewünschten Intensität erreicht – und bei Erreichung der gewünschten Intensität werden zwar einige Dinge wieder anders werden, allerdings nicht in der Richtung des Wahns der Erreichbarkeit2, sondern … wesentlich entspannter.
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[Norman Liebold,
28.06.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 04.06.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen
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Wohnschnecke in der Nacht, Sternenfunkeln, Kerzenschein, zwei Flaschen guter Wein und eine gute Freundin. Eine Urlesung, wie ich sie mag. Wie jedesmal bei einer solchen Gelegenheit völlig nervös und ganz anders als auf der Bühne. Wenn man eine Story wie “die Höhle” fertig geschrieben hat und auf mehr als drei Monate in Sphären zurückschaut, wo Wirklichkeit und Wahn sich in der Geschichte ebenso wie – mit jeder Seite mehr – auch in der Lebenswelt manifestieren, dann weiß man am Ende nicht mehr, wie die Geschichte für andere erscheint. Können sie folgen, kommen sie mit in die dunklen Verschlingungen der Höhle unter dem Berg, erscheint ihnen auch die riesige schwarze Witwe, wenn sie aus dem Unterbewußtsein hervorkriecht? Und vor allem: gelingt es, sie wieder mit hinaus zu nehmen? Kann man das Licht nach all der Dunkelheit wieder anknipsen? Wenn man dann vom Manuskript hochschaut in das Gesicht der Lauschenden – ist da Unverständnis, Begeisterung oder jener verträumte Ausdruck, den man nie wird beschreiben können und der das größte Geschenk ist, das man nach Monaten der Arbeit bekommen kann? Man bekommt die Geschichte zurück-geschenkt, nachdem sie bei Fertigstellung irgendwie seltsam fremd geworden ist. Die “Höhle” hat die Feuertaufe bestanden. Jetzt schaue ich zu neuen Ufern. Die “Ansichten eines Aktmodells” warten, die Siebengebirgsmärchen, “Tintenrausch”, der “Stift” und der “Zeitenquell”. Und natürlich die Zeichnungen für “Die Höhle” und die Neuauflage von “Krähe und Nachtigall”. Sie können die “Höhle” ab jetzt vorbestellen und sich ein Exemplar der Erstauflage signiert sichern. Das Buch wird Ende des Monats erscheinen. |
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[Norman Liebold,
04.06.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 17.04.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, SchmökerEcke, TextFetzen
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Ich stehe vor der Höhle, Manuel ist im Begriff, den letzten Teil seiner Reise anzutreten. In ein Reich zwischen Traum und Wirklichkeit. Für den Illustrator und auch für mich selbst, um es mir gleich noch einmal auf der Fahrt nach Siegen (auch eine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit ins Land Silvanien) noch einmal anzuhören. Das vierte und, abgesehen vom Epilog, letzte Kapitel stellt die größte Herausforderung der “Höhle” dar: Zu gross ist die Gefahr, in Klischees abzugleiten. Sei es in die Klischees der Horrorliteratur, oder sei es in eigene Klischees wie die Prüfungsreihe der “Sieben Kelche“. Ich freue mich auf diese Herausforderung. Kapitel III, Anfangssequenz des Traumes |
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[Norman Liebold,
17.04.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 16.04.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, SchmökerEcke
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Das vorletzte Kapitel der “Höhle” ist fertiggestellt und der Illustrator Alexander Levedev für die Illustration der Geschichte gewonnen – wobei “Geschichte” zu wenig gesagt ist. Die Höhle wird der nächste Roman, der im Siebengebirge spielt. Die Geschichte wird Ende nächster Woche fertig sein, es fehlt nur noch das letzte Kapitel. Und bis zum Erscheinen wird dann nicht mehr viel Zeit ins Land gehen. Ich freue mich schon darauf, auch wieder einmal für ein Buch von mir die Zeichenfeder zu greifen – die Ornamentik werde ich selbst gestalten und darf mich richtig austoben. Nach langer Zeit der realistischen und zeitkritischen Geschichten ist die “Höhle” ein süffiger Schauerroman. Natürlich nicht nur, tatsächlich geht es um psychologische Phänomene und der sozialkritischen Ebene kann ich mich natürlich in keinster Weise entheben. Wobei aber im Zentrum des Romans eine Liebesgeschichte und ein ordentlich gruseliges Horrorgeschehen liegt. Die Liebhaber meiner älteren Bücher wie “Incubus” (2003) und “Vampyriade” (1999) dürfen sich freuen. Viel Spaß beim Hören! |
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[Norman Liebold,
16.04.2011 |