Von Norman Liebold geschrieben am: 28.06.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen
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Nach Fertigstellung von “Die Höhle”1 und dem “Geist der Birke” kamen bereits die ersten Fragen, was denn als nächstes kommt und – genauer – was denn eigentlich mit den “Ansichten eines Aktmodells” geworden ist, an dem ich letztes Jahr fast ununterbrochen gearbeitet hatte. Ich kann beide Fragen zugleich beantworten. Ich habe heute die Arbeit am zweiten Teil des Episodenromans nach der Unterbrechung für den Horrorroman wieder aufgenommen. Die nächste Story wird das Aktmodell sehr ins Schwitzen bringen und zugleich eine liebenswerte Hommage an meine wunderbaren Eifelindianer, allen voran Herbie, werden. Nach dem dunkelromantisch gruseligen Höhlen-Höllentripp eine überaus positive Geschichte mit ein wenig leuchtender New-Age-Energie. Die Arbeit an dem überaus umfangreichen Romanprojekt wird noch eine Weile andauern. Mit dem Jungen Forum Kunst in Siegburg ist eine große Ausstellung mit allen beteiligten Künstlern für Mitte 2012 geplant, deren Vernissage zugleich die Buchpremiere werden wird. Aber die schweisstreibende Eifelindiander-Erleuchtung wird, wie der Euthanatus, wahrscheinlich als “Single” heraus kommen. Mitakuje Ojassin!
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[Norman Liebold,
28.06.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 28.06.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen
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Der ein oder andere und mit einiger Wahrscheinlichkeit eine ganze Reihe von liebenswerten Mitmenschen werden in den letzten paar Wochen1 gemerkt haben, dass ich nicht den modernen Vorstellungen von Erreichbarkeit entsprach. Sollte an dieser Stelle eine “Entwarnung” erwartet werden, so muss ich enttäuschen. Die Entschleunigung zeitigt langsam ihre Früchte, aber sie ist noch nicht in der gewünschten Intensität erreicht – und bei Erreichung der gewünschten Intensität werden zwar einige Dinge wieder anders werden, allerdings nicht in der Richtung des Wahns der Erreichbarkeit2, sondern … wesentlich entspannter.
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[Norman Liebold,
28.06.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 04.06.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen
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Wohnschnecke in der Nacht, Sternenfunkeln, Kerzenschein, zwei Flaschen guter Wein und eine gute Freundin. Eine Urlesung, wie ich sie mag. Wie jedesmal bei einer solchen Gelegenheit völlig nervös und ganz anders als auf der Bühne. Wenn man eine Story wie “die Höhle” fertig geschrieben hat und auf mehr als drei Monate in Sphären zurückschaut, wo Wirklichkeit und Wahn sich in der Geschichte ebenso wie – mit jeder Seite mehr – auch in der Lebenswelt manifestieren, dann weiß man am Ende nicht mehr, wie die Geschichte für andere erscheint. Können sie folgen, kommen sie mit in die dunklen Verschlingungen der Höhle unter dem Berg, erscheint ihnen auch die riesige schwarze Witwe, wenn sie aus dem Unterbewußtsein hervorkriecht? Und vor allem: gelingt es, sie wieder mit hinaus zu nehmen? Kann man das Licht nach all der Dunkelheit wieder anknipsen? Wenn man dann vom Manuskript hochschaut in das Gesicht der Lauschenden – ist da Unverständnis, Begeisterung oder jener verträumte Ausdruck, den man nie wird beschreiben können und der das größte Geschenk ist, das man nach Monaten der Arbeit bekommen kann? Man bekommt die Geschichte zurück-geschenkt, nachdem sie bei Fertigstellung irgendwie seltsam fremd geworden ist. Die “Höhle” hat die Feuertaufe bestanden. Jetzt schaue ich zu neuen Ufern. Die “Ansichten eines Aktmodells” warten, die Siebengebirgsmärchen, “Tintenrausch”, der “Stift” und der “Zeitenquell”. Und natürlich die Zeichnungen für “Die Höhle” und die Neuauflage von “Krähe und Nachtigall”. Sie können die “Höhle” ab jetzt vorbestellen und sich ein Exemplar der Erstauflage signiert sichern. Das Buch wird Ende des Monats erscheinen. |
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[Norman Liebold,
04.06.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 01.06.2011 unter Autorengefasel
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Eigentlich habe ich selbst nicht mehr so richtig an das Ende geglaubt. Seit mir die Geschichte im Herbst letzten Jahres – sagen wir es ruhig – widerfuhr, knabberte und kämpfte und rang ich mit ihr. Eine seltsame Geschichte, in der Tat. Als 40-Seiten-Novelle geplant, als kleiner Ausflug in die Fallstricke des Unterbewußtseins, scheint es ganz so, als ob der Fallstrick – oder Spinnenfaden, roter Faden, Ariadne-Faden – mich tiefer in die Höhlen geführt hat, als ich ahnte. Die äußere Gestalt entspricht dem Geschichtenentwurf vom November, alle Szenen sind enthalten, aber sie dehnen sich über 160 Druckseiten1, wie ich soeben nach dem Eindiktieren des Manuscripts mit Schmunzeln feststellte. Das Ende ist, gelinde gesagt, harmonisch ausgefallen, Maxim wird, glaube ich, seine helle Freude daran haben. Unsere Gespräche dürften nicht ganz unerheblich eingeflossen sein, sowohl, was schamanische Dinge angeht wie auch die allgemeine und wundervolle Welt an und für sich angeht. Ein wenig war durchaus die Angst da, nach deftigen Horror-Bildern und Gruselmomenten das ganze so licht und hell und fast schon esotherisch-blauäugig enden zu lassen, auch wenn von vornherein so geplant gewesen war. Aber ich hatte doch einen ganz besonderen Spaß, die vielleicht unheimlichste Schlüsselszene am Ende mit einem Augenzwinkern zu demontieren und sie dennoch in ihrer Tragweite stehen zu lassen – die Gradwanderung, die der Roman über seine ganze Länge versucht. Ich bin gespannt wie die Urlesung ankommen wird, die ich mit Freunden im privaten Rahmen halten werde. Immerhin lechzten diejenigen, die schon einige Passagen lasen oder hörten, nach dem Ende. Ich widme mich jetzt den Illus und Ornamenten, auf die ich mich schon sehr freue. Endlich mal wieder eine Geschichte, wo ich mich jugendstilig austoben darf ;-). Links sehen Sie eine weitere Illustration von Alexander Lebedev.
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[Norman Liebold,
01.06.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 31.05.2011 unter Autorengefasel
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Die Spinne ist kristallogen geheilt, das Spiegelbild (wieder einmal) überwunden und den Steinbeissern die Mäuler gestopft. Manuel ist schamanesk im Kreis herum gehüpft, um seine Liebste zu beschwören und unterhält sich mit den eingebildeten Geistern, die er in den Höhlen unterm Petersberg rief. “Die Höhle” liegt in den letzten Zügen, genau gesagt: in der letzten Szene. Alexander Lebedev – besuchen Sie seine Webseite auf www.i11u.com – hat die ersten seiner Illustrationen fertig gestellt. Den “Schamanen” vom Ende des ersten Kapitels sieht man links in der unbearbeiteten Fassung. Ich selbst mit den ersten Ornamenten angefangen. Etwas erstaunt registrierte ich, dass der kleine Roman nach dem Übertragen des Manuskriptes inzwischen auf 150 Seiten Druckseiten kommt. Ohne das Geistergeflüster der Endszene und die schönen, ganzseitigen Illustrationen von Alex und mir. |
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[Norman Liebold,
31.05.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 06.05.2011 unter Autorengefasel
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Die erste Station von Manuels Hö(h)[l]lentripp ist auf selbst für mich unerwartete Weise zum Abschluss gekommen. Ich finde es immer wieder erstaunlich und vielleicht psychologisch interessant, wie sich Leitmotive gerne aus dem Unterbewußtsein wieder nach oben drängen. Und auf fast schon magische Weise in der Realität ihr Echo finden. Als ich heute morgen das Manuscript in den Rechner übertrug, biss mich doch tatsächlich eine Spinne, die sich aus unerfindlichen Gründen an meinem Schreibsekretär emporgehangelt hatte, um in meinem Unterarm eine Bedrohung zu sehen. Tatsächlich: Es war eine schwarze Witwe. Das Tier, das ich für meine psychologisch versierte Monsterspinne in den Petersberger Höhlen zum Vorbild nahm, und die nach etlichen Tagen Schreibschub vor meinem Inneren Auge ihre Beine spreizen sehe, wenn ich die Lider schließe. Nicht weiter schlimm, aber doch eine schmerzhafte Erinnerung, dass dergleichen gerne zu geschehen scheint, wenn ich an dieser Art Geschichten arbeite, die tief ins Unterbewußtsein hinunterkriechen und schlafende Geister aufwecken. Ein Bild, das sich trotz allem Vorkonstruieren genauso eingeschlichen hat wie die schwarzglänzende Archanoide ist die Anima im Spinnenleib, die, erlöst, ihren Chitinpanzer abwirft und wieder ganz sanftmütig-elfenhafte Göttin wird. Auch der Brunnen hat sich durch irgendeine Ritze wieder hinein gemogelt, J.G. Jung hätte entweder seine helle Freude daran, oder er würde in öder Langeweile in seinem Grab stöhnen. Ganz bin ich offenbar nicht um Die Sieben Kelche herumgekommen, so sehr ich auch Umgehungsstrassen und Schleichpfade versucht habe. Ich sehe es positiv: Wer immer sich einst durch die Stories mit dem Ansinnen hindurchwühlen wird, sich wiederholende Leitmotiviken herauszuschälen und aufgrund derer ein zweifelhaftes psychologisches Profil zu erstellen – wahrscheinlich habe ich ihm hiermit eine kleine Freude gemacht. Und gleich eine zweite, wie sich zeigte, denn, als ich mich ein wenig treiben lassend durch den Höhlengang watschelte, stand doch nichts anderes vor mir, respektive Manuel, als dieser vermaledeite Spiegel. War ja klar. Und jetzt muss ich offensichtlich da durch. Ich rasiere mich lieber erst einmal, bevor irgend so ein Anderîch morgen früh meint, mir aus dem Rasierspiegel mit Hundeschnauze entgegengrinsen zu müssen. Die Dinge kehren wieder. Auch nach sieben Jahren. Hoffen wir das beste, auch für die Party heute abend… |
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[Norman Liebold,
06.05.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 30.04.2011 unter Autorengefasel
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Manuel ist in den Petersberg gegangen. Das letzte und vielleicht schwierigste Kapitel der “Höhle” ist damit begonnen. Er steht in der grossen Halle, ein Windstoss hat sein Lichtlein ausgeblasen und sein erster Alptraum nimmt Gestalt an. Natürlich die spinnende schöne Müllerin mit der tropfenden Spinndrüse. Es ist ein Kampf. Ein wenig, als kämpfte ich selbst mit der Geschichte. Wie krass darf es werden, ohne die Geschichte zu konterkarieren? Wie unsubtil, ohne die Gefahr einzugehen, ins Lächerliche abzugleiten? “Die Höhle” ist eine seltsame Geschichte, in vielerlei Hinsicht. Zu nah am Wirklichen, vielleicht. Zu weit weg von der Wahrheit, das auch. Ein Echo aus der eigenen literarischen Vergangenheit, vielleicht, ein Nachbeben, eine Verstrickung in Überholtes? Ein wenig schwierig gestaltet es sich auch, daß mir von anderen Dingen der Kopf schwirrt. Dinge, die zu nah an der “Höhle” liegen. Und zugleich nichts mit der Story zu tun haben. Die letzten Monate waren ein Wirrwarr sondergleichen, das nur zwei Dinge zurück ließ: Den unbedingten Wunsch, einen grossen C-Schlauch zu nehmen, ihn mir ans Ohr zu halten und die Gehirnwindungen mit einer solch gewaltvoll unbedingten Art und Weise von jeglichem Dreck, Schlamm und Vergangenheitsstaub leerzuspülen. Und das Verlangen, Handy, Rechner und sämtliche anderen Kommunikationswege für zwei, drei Wochen komplett zu kappen. In die Höhle zu gehen und gegen spinnerte schöne Müllerinnen zu kämpfen stellt eine gute Alternative dar. Zu viele Hochzeiten, zu viele Zettel, zu viele Baustellen. Der Fluch des Immererreichbarseins in Kombination mit den seltsamen Anwandlungen der lieben Zeitgenossen, die eigene Langeweile und die eigenen Befindlichkeiten durch den Äther schicken zu wollen, anstatt sich auf eine Kiesbank an den Fluss zu hocken und einfach eine Weile in die Fluten zu gucken, sich selbst und ihrer Umwelt zur Freude. Auf dem Anrufbeantworter stapeln sich mittlerweile hunderte Nachrichten, die Lust ist nicht gering, sie pauschal zu löschen. Tatsächlich konnte ich in einem letzten Gewaltakt eine ganze Reihe verstaubter Dinge in diverse Aktenschränke räumen und neun von zehn dieser rostigen Ungetüme mit einem “Ups!” über eine Klippe kippen lassen. Und stand da, kratzte mir die blinkende Glatze und fragte mich, warum immer noch so ein seltsames Durcheinander herrscht. Bis mir bewußt wurde, dass es sich offensichtlich überhaupt nicht um mein Durcheinander zu handeln scheint. Ich sollte vielleicht mal einen Suizid fingieren und mit anderem Namen wieder auftauchen. Als dieser seltsame Typ mit der kleinen grünen Tasche und der Flöte und dem Notizbuch – und sonst nichts. Der Typ mit der kleinen grünen Tasche hat sich offenbar irgendwann im Schlaf von irgendwem die Klamotten mit quadratmeterweise aufgenähten Klettbändern versehen lassen und läuft jetzt herum mit allen möglichen angepappten Schachteln, Bündeln und Päckchen. Gefüllt mit den Bleikörnern fremder Befindlichkeiten. Klappernd und scheppernd kriecht er unter der Last umher, aus seinen Taschen bimmelt im Minutentakt irgendein Handy, ein Geräusch informiert alle paar Sekunden über eingegangene Mails und er versucht die ganze Zeit nichts anderes mehr, als sich diese dämliche unhandlichen Schachteln und Pakete von der Jacke zu pflücken – natürlich mit vielen Entschuldigungen und Rechtfertigungen. Und sollte man ihn fragen, was er eigentlich will, wird er soetwas sagen wie: An einem Fluss sitzen, bei einem Feuerchen. Ein bisschen Flöte spielen, an der aktuellen Geschichte arbeiten, ein bisschen Zeichnen, einige schöne Lesungen halten – natürlich erst, wenn er all die Päckchen an ihren Bestimmungsort getragen hat. Es bleibt nichts anderes übrig, als zuzugestehen, dass dieses Bild vom bepackten Klettband-Mann einigermaßen unfreiwillig komisch aussieht. Deswegen entscheidet er sich an dieser Stelle, die Klamotten samt inliegendem Handy einfach auszuziehen und nackig durch die warme Frühlingsluft davonzuhüpfen. Mit der kleinen grünen Tasche, dem Notizbuch und der Flöte (respektive Saxophon) versteht sich. Jeder Mensch möge doch bitte sein Päckchen mit der gebührenden Eleganz selbst tragen. Harte Worte, könnte man sagen. Meinetwegen. Es gibt jenen ganz speziellen Punkt (und er war schon mehr als einmal da), an dem einem nichts anderes mehr übrig bleibt. Ansonsten verbittert man und beginnt selbst, in anderen Suppen seine ausgerauften Haare zu hinterlassen. Und das macht weder einem selbst noch den anderen Freude. Und Freude ist unter dem Strich das einzige, was zählt und was geteilt doppelt ist. Ich wünsche ein wundervolles Beltaine und eine frohgemute Neugeburt. |
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[Norman Liebold,
30.04.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 17.04.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, SchmökerEcke, TextFetzen
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Ich stehe vor der Höhle, Manuel ist im Begriff, den letzten Teil seiner Reise anzutreten. In ein Reich zwischen Traum und Wirklichkeit. Für den Illustrator und auch für mich selbst, um es mir gleich noch einmal auf der Fahrt nach Siegen (auch eine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit ins Land Silvanien) noch einmal anzuhören. Das vierte und, abgesehen vom Epilog, letzte Kapitel stellt die größte Herausforderung der “Höhle” dar: Zu gross ist die Gefahr, in Klischees abzugleiten. Sei es in die Klischees der Horrorliteratur, oder sei es in eigene Klischees wie die Prüfungsreihe der “Sieben Kelche“. Ich freue mich auf diese Herausforderung. Kapitel III, Anfangssequenz des Traumes |
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[Norman Liebold,
17.04.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 16.04.2011 unter Autorengefasel, Büchermeldungen, SchmökerEcke
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Das vorletzte Kapitel der “Höhle” ist fertiggestellt und der Illustrator Alexander Levedev für die Illustration der Geschichte gewonnen – wobei “Geschichte” zu wenig gesagt ist. Die Höhle wird der nächste Roman, der im Siebengebirge spielt. Die Geschichte wird Ende nächster Woche fertig sein, es fehlt nur noch das letzte Kapitel. Und bis zum Erscheinen wird dann nicht mehr viel Zeit ins Land gehen. Ich freue mich schon darauf, auch wieder einmal für ein Buch von mir die Zeichenfeder zu greifen – die Ornamentik werde ich selbst gestalten und darf mich richtig austoben. Nach langer Zeit der realistischen und zeitkritischen Geschichten ist die “Höhle” ein süffiger Schauerroman. Natürlich nicht nur, tatsächlich geht es um psychologische Phänomene und der sozialkritischen Ebene kann ich mich natürlich in keinster Weise entheben. Wobei aber im Zentrum des Romans eine Liebesgeschichte und ein ordentlich gruseliges Horrorgeschehen liegt. Die Liebhaber meiner älteren Bücher wie “Incubus” (2003) und “Vampyriade” (1999) dürfen sich freuen. Viel Spaß beim Hören! |
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[Norman Liebold,
16.04.2011 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 12.02.2011 unter Autorengefasel, Nähkästchen
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Am 25.03. findet im Literaturkino (Capitol zu Siegburg) die nächste WortAnKlang-Veranstaltung mit einer neuen Story statt. Auf dem Programm steht “Die Höhle”. Ich habe etlichen schon von dieser Geschichte erzählt, insbesondere einigen Studenten der RSAK, die dazu Illustrationen erstellen werden. Nach der wunderbaren Urlesung von “Maxims Grossvater” habe ich nahtlos “die Höhle” begonnen. Nach langer Zeit wird es eine Geschichte, die die Namen “Horror” verdient. Sie spielt in den Höhlen unter dem Petersberg und verschmilzt psychologische Thematiken mit wirklich süffig-gänsehäutigem Schauerroman. Sie wird Ende März als eigenes Buch erscheinen. |
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[Norman Liebold,
12.02.2011 |