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Das ist ein Name.

Er ist gefallen. Ich hoffe, er gefällt.

Wobei allein der Vorname feststeht. Beim Nachnamen bin ich mir noch nicht 100%ig sicher und schwanke zwischen Hundtemann und Döhle. Döhle, nicht Doyle, versteht sich. Statt Döhle wäre auch Thöle denkbar.1)

Er wird meinen Betrug aufklären, mein alter Ego aus der Asche ziehen, meine Leiche ausbuddeln und meinen Grabstein entdecken. Er wird in den verbrannten Resten meines Wohnwagens herumkriechen und, verdammt, er heißt nicht nur wie der Heilige von Neuß, er hat seinen Tag nicht nur am Beltane-Vorabend, sein Name heißt nicht nur soviel als schnüffelnd herausfinden und schmückte den vergöttlichten Remus ebenso wie den Janus daselbst, um zugleich einem der Sieben Hügel Roms den Namen zu verleihen, nein, er war auch ein henkender Märtyrer und märtyrender Henker, aus dessen versilberter Hirnschale trinkend man von Kopfschmerzen erlöst wird und, ja, in der Tat, er war sogar einer der vier himmlischen Marschäle.

Was soviel heißt als daß ich mich dem “Rufmord” gestellt habe. Hoffen wir, daß er nicht meinen Ruf mordet.

Jetzt würde mich doch interessieren, ob Quirin Thöle oder Quirin Hundtemann als schöner empfunden wird.

  1. In dr Tat, ganz Recht: Töle oder Döhle ist norddt. bzw. sächsich umgangssprachlich pejorativ für Hund, Köter, Wauwau… ;- []

[Norman Liebold, 04.09.2007
Nähkästchen
Kommentare: 2 Kommentare » ]



    Ludovika sagt am 8. September 2007

    Mit diesem Kommentar will ich mich wieder bei dir zurück melden. Bin wieder zurück aus dem Land der Pixies und Leprechauns, der Ales und Stouts, des unvorhersehbaren Wetters und der unzähligen Regenbögen, wobei nicht gesagt ist, dass es deshalb auch unzählige Töpfe von Gold zu finden gibt. Eher Töpfe voll Torf. Jedenfalls dort, wo ich war. Mayo – God help us – und Sligo…
    Zu den Namen: Einen zweisilbigen Namen finde ich vom Sprachfluß eher angenehmer, allerdings gefällt mir die offenkundige Nähe zu Töhle nicht. Wie wär’s denn mit Dölle? Klingt zudem auch ein bisschen drollig.
    Oder – und diese Variante präferiere ich noch stärker – du entfernst das Binde-e aus Hundtemann, also: Hundtmann.
    Bin gespannt, wie du dich entscheidest. Bald ausführlicheres von mir.


    Norman Liebold sagt am 9. September 2007

    Wir haben uns wirklich knapp verpaßt. Am Donnerstag noch saß ich in “unserem” Morrisson, Vampyrzähnchen, und trank Ale und Stout und Guinness. Naja, zugegeben, [in]quiri[n/re] Hundt[e]mann bzw. Thöle/Döhle/Dölle ist schon recht einfältig. Endgültig wird es wahrscheinlich dann doch am Samstag übernächste Woche feststehen… Namen sind bei mir immer so eine Sache. Der Krimi ist auch eine echte Knabber-Geschichte, und ich muß immer Horatius bedenken, welcher meinte: Sumite materiam uestris, qui scribitis, aequam/ uiribus et uersate diu quid ferre recusent,/ quid ualeant umeri. Cui lecta potenter erit res,/ nec facundia deseret hunc, nec lucidus ordo. (Vv 38-41)
    Ich hoffe, ich bin dieser Ratschlag gerechtgeworden, allein, das frage ich mich ja bei jeder Story, ehe der Erdrutsch ausgelöst worden ist. Wieviel Sorgen hatte ich mir beim Kulturgeist gemacht! Und man hat mir sogar Adorno verziehen!


    .

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