Von Norman Liebold geschrieben am: 30.10.2006 unter Nähkästchen
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ich war heute in der buchhandlung “seidel&millinger” zu oberpleis, um mir ein bestelltes buch abzuholen. der herr ist ein ganz lieber solcher und durchaus auch idealist mal gewesen. 2003 hielt ich bei ihm sogar einige lesungen. ein schönes detail ist, daß, als ich ihn nach immerhin einigen jahren wiedersah, mein erster, höchst verdutzter ausspruch war: ‘mein gott, siehst du gesund aus, hast du mit rauchen aufgehört?’ ich möchte gar nichts zur verteidigung von herrn moers sagen, die braucht er nicht. dazu ist der der herr moers schlicht zu geil. mSternchen verführte mich zu den “13 1/2 leben des käptn blaubär”, ich selbst saugte mir die “stadt der träumenden bücher” als süchtiger ein, und schenkte sie jüngstens der liebsten freundin überhaupt, um den virus zu übertragen. aber kurzum: ich habe an der uni gelernt, die besten werden stets übersehen. und, um mich zu outen, meine lieblingsautoren heißen nicht goethe, schiller, joyce. sie heißen eher michael ende… (momo, seufz). ich finde harry potter wunderbar, und walter moers ebenfalls… also, wer alle liebolds gelesen hat, wende sich zuerst an michale ende, dann an walter moers und dann an ronja räubertochter. *harharhar*
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[Norman Liebold,
30.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 27.10.2006 unter PhiloBlog
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eine sache, die mich schon immer interessiert hat, ist die der größe von drachen.
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[Norman Liebold,
27.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 26.10.2006 unter Nähkästchen
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leider muß ich damit rechnen, daß mir niemand glauben wird, daß das mSternchens schädel ist, und dieser ihn mir ganz freiwillig ausgeliehen hat (immerhin durfte ich ihn ja auch auf der bühne anderweitig als marionette benutzen). in diesem bezug – das wird ja immer deutlicher – ist sowieso nicht nur das ganze abendland ziemlich am arsch, sondern die kultur überdies bedroht. ich meine, man denke nur an eines der berühmtesten theaterstücke… “[Hamlet] throws up a shovelful of earth with a skull in it. (das ist nicht ernst gemeint, ich war nur viel unterwegs, dazu später) |
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[Norman Liebold,
26.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 26.10.2006 unter Nähkästchen
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[eudenbach, nachtrag] ich bin ja zur zeit am arsch der welt. das ist auch ganz okay so. ich brauch ja ruhe und so. wegen der kuhdrachen, sprich des büffelns. und so. hat aber auch nachteile. echt. besonders bei zerstreuten magistern. von dem netten boier hab ich ja erzählt, net? dem seine bücher, die hab ich ganz persönlich in die post gebracht. und so. echt. extra mit dem brumbrum bis in die stadt und so. stehste so da, legst das dicke paket auf’n post-tresen, greifst dir an den arsch und denkst: scheiße. |
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[Norman Liebold,
26.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 21.10.2006 unter Nähkästchen
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[Eudenbach] 471 Kilo Meter. Heute waren sie erstaunlich leicht: weniger als vier Stunden schwer. Dasjenige meiner Heime, das fürs Wandern konzipiert, dann jedoch eingefangen und angekettet an einem Ort zu bleiben gezwungen wurde, indem man ihm die Beine amputierte, hat mich ersteinmal wieder – der Ort, der hinter den Sieben Bergen bei den 666 Plastikgartenzwergen liegt, weniger als 3 Kilo Meter von der “Grube Altglück” entfernt, wo (nachweislich!) Schneewittchen in den sauren Apfel biß. |
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[Norman Liebold,
21.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 19.10.2006 unter ZitateWut
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“In einem neuen Regierungsdokument erheben die USA Anspruch auf uneingeschränkten Handlungsspielraum im All. [...] Zugleich beanspruchen die USA für sich das Recht, ‘Feinden’ eine derartige Handlungsfreiheit im All zu verwehren. [...] Präsident George W. Bush unterzeichnete das Dokument bereits am 31. August.” (dpa, von heute) ich habs geahnt, die marsmännchen sind als nächstes dran. zuerst die gelben, dann die grünen, jaja! wie heißt das auf marsianisch?: “wer nicht mit uns ist, ist gegen uns!” möge die macht mit uns sein. kch… kch…kch… |
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[Norman Liebold,
19.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 19.10.2006 unter Nähkästchen
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dinge haben grenzen, und eigentlich glaubte ich, daß das auf-den-tisch-legen-der-schlüssel so ziemlich das eindeutigste ist, was man tun kann. es ist traurig, wenn man dann soetwas auch noch… mehrfach wiederholen muß, ehe es durchsickert. mal was positives: ich fühle mich unglaublich erleichtert, schwebe, lache, freue mich und schaue auf âventiuren…
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[Norman Liebold,
19.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 18.10.2006 unter Nähkästchen
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dieser eintrag ist nicht pc. aber er ist vielleicht relevant für eine baldige neue story. er bezieht sich auf taraxacum officinale* und wirft kein gutes licht auf mich.** ich möchte es an dieser stelle vor allem darum festhalten, um einen vergleichswert zu besitzen – zu morgen, um genau zu sein, wenn ich den ort wieder verlasse, zu dem ich heute nachmittag aufbreche. das meinerseitig unfaire daran ist, daß ich mich effektiv verhalte wie eine frau***, die im grunde bereits seit (un)langer zeit weiß oder doch schon mit der erkenntnis ringt, daß das weiterführen einer beziehung keinen rechten sinn hat – aber noch (mehr oder minder) gute miene zum bösen spiel macht, seis aus “rücksichtnahme” (arg!) oder um sich möglichkeiten offenzuhalten (armselig, aber hier zutreffend). grundsätzlich vermeide ich dergleichen vollständig, ja, erachte es als verwerflich ist das amoralisch? wenn ich denn schon lanzen brechen will, dann doch zumindest nicht “dem ungewissen manne” (Iw 3857) (und, in diesem kontext, wie herr îwein für den löwen und nicht für den drachen). |
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[Norman Liebold,
18.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 18.10.2006 unter Nähkästchen
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Es gab einmal eine Zeit, da war der “Norman mit der kleinen grünen Tasche” eine Art Klischee oder gar ein Mythos – denn in der Tat schien es, als bräuchte er nicht mehr, ganz gleich, wohin es ihn per Daumen, Zug oder wie auch immer verschlug. Das ist allerdings ziemlich lange her (um ehrlich zu sein, ging ich da noch zur Schule). Eine Zeitlang war ich in der Tat regelrecht seßhaft, und aus der Zeit blieb irgendwie ein überentwickeltes Gefühl übrig, was man denn so alles brauche – während mein Benutzen jedoch schon nach wenigen Monaten wieder normalisiert hatte.
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[Norman Liebold,
18.10.2006 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 16.10.2006 unter Nähkästchen
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[leipzig] gerade wurde mir berichtet, daß mike wolf gestorben ist. mike war ein maler aus siegburg, der stadt, in der ich mit mehreren, mehrere jahre dauernden unterbrechungen doch immerhin etwa 15 jahre lang immer wieder mal gelebt habe. ich war, ehrlich gesagt, geschockt, denn mike war in etwa so alt wie ich, und wie er mir, so hatte ich ihm stets das gewünscht, wonach er neben den bunten feuerwerken des wilden lebens doch mit offenem auge stets gesucht hat – ohne seine toleranz und eben seine offenheit zu verlieren: diesen kleinen funken, der uns friede schenkt. es ist schade, wirklich schade, daß er gegangen ist. er dachte mit und hörte zu. als ich hörte, daß er bis zum ende “wie ein besessender” gearbeitet hat, freute ich mich. auch, daß er es mit dem blick aufs meer hat tun können. die ausstellungseröffnung seiner werke ist am 24.11.2006 im Cevim siegburg. das ist der vorabend zu meinem 30.. Ich denke, ich werde nichts besseres zu tun haben können, als von sachsen ins rheinland durchzubrettern, um auf ihn anzustossen — man sieht sich!
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[Norman Liebold,
16.10.2006 |